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Werte Patienten, bitte beachten Sie unsere Hinweise rund um die Katarakt-Operation.


Hier finden Sie Informationen zu folgenden Themen:

Augenerkrankungen: Grauer Star / Katarakt
Grüner Star / Glaukom
AMD – Altersbedingte Makuladegeneration
Operationen: Kataraktoperation
Glaukomoperation
Refraktive Chirurgie (Sonderlinsen)
Injektionen ins Auge (IVOM)
Diagnostische Methoden: OCT – Optische Cohärenz-Tomographie
Ultraschall-Biometrie
IOL-Master (optische Biometrie)
FAG - Fluoreszenzangiographie
Fotografische Verlaufskontrolle von Befunden am Auge
Ultraschall des Auges (B-Bild-Sonografie)
GDx - Nerve-Fiber Analyzer
HRT - Heidelberg Retina Tomograph
Non-Kontakt-Pachymetrie
Hornhauttopografie (Orbscan)
Endothelzellmikroskopie der Hornhaut



Informationen zu Augenerkrankungen


Grauer Star / Katarakt

Die menschliche Augenlinse verliert im Alterungsprozess ihre Klarheit und wird trüb. Es entsteht ein grauer Star welcher zur Sehschärfenminderung, Brechkraftveränderung des Auges und zu Blendungserscheinungen führt. Um besser sehen zu können, muss in einem solchen Fall operiert werden. Die getrübte Linse wird über einen kleinen Schnitt am Hornhaut-Sklera-Rand eröffnet und mittels Ultraschall verflüssigt und abgesaugt. In die Kapsel der eigenen Linse wird dann eine künstliche Linse eingesetzt / implantiert. Dies ermöglicht, dass man wieder besser sehen kann. Falls zusätzlich andere Augenerkrankungen bestehen, wie z.B. Netzhauterkrankungen, Glaukom, Hornhauterkrankungen u.a. kann es sein, dass kein volles Sehvermögen mehr erreicht wird.

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Grüner Star / Glaukom

Das Glaukom ist eine der häufigsten Erblindungsursachen. Es kommt meist infolge eines zu hohen Augendruckes oder durch eine mangelhafte Durchblutung des Sehnerven zu einem Verlust von Sehnervenfasergewebe. Wird ein Glaukom nicht rechtzeitig erkannt, kommt es langsam zu einer zunehmenden Einschränkung des Gesichtsfeldes und zu einem zunehmenden Verlust der Sehfähigkeit. Die Behandlung erfolgt in der Regel durch augendrucksenkende Augentropfen. Nur bei unzureichender Augendrucksenkung, muss eine Operation erfolgen. Alle Therapieformen dienen dem Ziel die Erkrankung zu stoppen. Eine Verbesserung eventuell bereits bestehender Schädigungen ist nicht möglich. Daher ist eine Früherkennung besonders wichtig. Dazu dienen ab dem 40. Lebensjahr neben der regelmäßigen Kontrolle des Augeninnendruckes, des Sehnervenkopfes und des Gesichtsfeldes auch Untersuchungen am HRT, GDx und dem Pachymeter.

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AMD – Altersbedingte Makuladegeneration

Die AMD ist eine altersabhängige Erkrankung der Netzhautmitte / Macula, die nach dem 50. Lebensjahr auftritt und in Deutschland ca. jeden vierten Menschen über 65 Jahren betrifft. Es kommt zu Ablagerungen von Stoffwechsel-Endprodukten in der Netzhaut (Drusen) und zu Veränderungen des Pigmentepithels (trockene AMD). Kommt es im weiteren Verlauf der Erkrankung auch zur Bildung von krankhaft veränderten Netzhautgefässen unter der Macula und damit zu Blutungen und Schwellungen der Netzhautmitte, liegt eine feuchte AMD vor. Die häufigste Form der AMD ist in 80-85% der Fälle die trockene AMD. Die feuchte Form macht einen Anteil von ca. 15-20% aller altersbedingten Maculadegenerationen aus. Die feuchte Form geht meist mit einem deutlich schnelleren und größeren Sehverlust einher als eine trockene AMD, jedoch können beide Formen letztendlich bis zur Erblindung führen.

Wichtige Untersuchungsmethoden zur Diagnostik der AMD sind die Fluoreszenzangiografie (FAG) und die Optische Cohärenz-Tomografie (OCT). Ein Amslergitter dient der Selbstkontrolle, um rechtzeitig Veränderungen in der Zeit zwischen den Kontrollintervallen beim Augenarzt eventuell selbst festzustellen.

Um den Krankheitsverlauf einer feuchten AMD abzuschwächen, gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit der Injektion eines Medikamentes (IVOM) in den Augapfel, welche die Neubildung von krankhaften Gefäßen aufhalten können.

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Informationen zu Operationen


Refraktive Chirurgie (Sonderlinsen)

Bei der Operation des grauen Stares wird als kassenärztliche Leistung in der Regel eine Einstärkenlinse / monofokale Linse implantiert. Diese Standardlinse erfüllt die Kriterien der „medizinisch ausreichenden Behandlung“. Wenn jedoch zusätzlich eine stärkere Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) besteht oder man sowohl in der Ferne als auch in der Nähe brillenunabhängig sein will, besteht die Möglichkeit dieses durch das Einsetzen von Sonderlinsen (torische Linsen, Mehrstärkenlinsen / Multifokallinsen, torische Multifokallinsen) zu erreichen.

Eine starke Kurz- oder Weitsichtigkeit (refraktiv-chirurgische Eingriffe) bei noch klarer Linse kann ebenfalls durch den Einsatz von Sonderlinsen korrigiert werden. In diesen Fällen wird eine künstliche Linse zusätzlich zu der körpereigenen Linse in das Auge implantiert (phake Intraokularlinse).

In den meisten Fällen bieten diese Sonderlinsen mehr Komfort und eine damit verbundene Erhöhung der Lebensqualität.

Der ärztliche Mehraufwand vor, während und nach der Operation als auch die Mehrkosten der Sonderlinse gegenüber einer Standardlinse müssen durch den Patienten selbst getragen werden.

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Injektionen ins Auge (IVOM – Intravitreale ophthalmologische Medikamentenapplikation)

Bei der feuchten Maculadegeneration werden mittels Injektionen Medikamente (Lucentis, Avastin, Macugen) in den Glaskörperraum des Auges gespritzt, die das Gefäßwachstum von krankhaft veränderten Netzhautgefäßen hemmen. Es gibt keine Garantie der Sehverbesserung, aber in vielen Fällen können krankhafte Prozesse gestoppt und das verbliebene Sehvermögen erhalten bzw. verbessert werden.

Sowohl bei einem diabetischen Maculaödem als auch bei einem Maculaödem infolge retinalem Gefäßverschlusses ist seit 2011 das Medikament Lucentis zur Behandlung zugelassen. Es wird ebenfalls in den Glaskörperraum gespritzt, um das Gefäßwachstum von krankhaft veränderten Netzhautgefäßen zu hemmen und das Ödem zu resorbieren.

Die Injektionen werden in Tropfanästhesie durchgeführt. Sie sind risikoarm, wenn sie in einem sterilen Operationssaal und durch erfahrende Augenchirurgen vorgenommen werden.

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Informationen zu diagnostischen Methoden


OCT – Optische Cohärenz-Tomographie

Mit dem OCT wird eine hochauflösende Darstellung der einzelnen Netzhautschichten erzielt. Es dient der sicheren Diagnose und der Verlaufskontrolle bei der Behandlung von Erkrankungen der Makula, der Unterscheidung von trockener und feuchter Makuladegeneration, der Darstellung von Makulaveränderungen und der Darstellung von Membranen auf der Netzhaut.

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Ultraschall-Biometrie und optische Biometrie

Die Größen bzw. Abstände der Augenabschnitte und die Länge des Auges können mit Ultraschall (akustische Biometrie) oder einem speziellen Laser-Meß-Verfahren (optische Biometrie/ IOL-Master) bestimmt werden. Zusammen mit der Brechkraft der Hornhaut und der gemessenen Augapfellänge kann man dadurch eine exakte Bestimmung der künstlichen Linse vor Operation des grauen Stares durchführen. Die Messung mit dem IOL-Master gilt derzeit als Standard, da hierbei sehr exakt, berührungsfrei und gleichzeitig auch die Hornhautbrechkraft und die Augenvorderkammertiefe vermessen wird.

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FAG - Fluoreszenzangiographie

Die FAG ist ein diagnostisches Verfahren zur Darstellung von Netzhautveränderungen und deren Gefäßsystem, insbesondere bei Diabetes mellitus, Makulaerkrankungen und Netzhautgefäßerkrankungen. Ein spezieller Farbstoff (z.B. Fluoreszein) wird über die Armvene injiziert. Dieser Farbstoff verteilt sich über den Blutstrom im Körper und fließt auch nach wenigen Sekunden durch die Netzhautgefäße. Mit Hilfe einer speziellen Kamera werden die Verteilung des Farbstoffes und eventuelle krankhafte Gefäßneubildungen oder undichte Gefäßwände erfasst und dokumentiert.

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Fotografische Verlaufskontrolle von Befunden am Auge

Bei vielen Augenveränderungen ist eine exakte Dokumentation zur Verlaufskontrolle sinnvoll. Neben einer Beschreibung durch Worte und Zeichnungen, lassen sich Veränderungen durch Fotografien des Auge am Vorderabschnitt und am Augenhintergrund exakter darstellen.

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Ultraschall des Auges (B-Bild-Sonografie)

Der Ultraschall / Sonografie wird zur Vermessung des Auges (Biometrie) vor Operation des grauen Stares und zur Untersuchung bei Vorliegen bzw. Verdacht auf Veränderungen im Auge oder der Augenhöhle (z.B. Netzhautablösung, Glaskörpereinblutungen, Augentumore, Sehnervenveränderungen, Augenmuskelerkrankungen) eingesetzt. Ein Schallkopf, der auf das Auge aufgesetzt wird, sendet Schallwellen aus, die an den unterschiedlichen Augenstrukturen reflektiert werden und von der Sonde wieder empfangen werden. Ein Computerbild macht diese Strukturen sichtbar. Es lassen sich dadurch Veränderungen sichtbar machen, die der Augenarzt aufgrund eines behinderten Einblickes durch Trübung der Hornhaut, der Augenlinse oder des Glaskörpers nicht sehen kann bzw. die hinter dem Auge liegen.

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GDx - Nerve-Fiber Analyzer

Mittels polarisiertem Licht wird die Oberfläche des Augenhintergrundes abgetastet und die Dicke der einzelnen Nervenfasern gemessen. Die gewonnenen Messdaten werden mit einer umfangreichen Datenbank von gesunden Augen verglichen. So können schon geringe Abweichungen von der Norm und im Verlauf der Glaukomerkrankung festgestellt werden.

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HRT – Heidelberg Retina Tomograph

Mit dem HRT wird eine dreidimensionale Vermessung des Sehnervenkopfes (Papille) zur Früherkennung und Verlaufskontrolle beim Glaukom durchgeführt. Es können Veränderungen festgestellt werden, bevor es beim Patienten zu dauerhaften Schäden kommt. Dadurch ist ein frühzeitiger Therapiebeginn vor Auftreten von wahrnehmbaren Gesichtsfeldausfällen möglich. Bei der Verlaufskontrolle werden diese gespeicherten Daten automatisch verglichen, so dass auch kleinste Veränderungen im Verlauf sichtbar werden und eine Optimierung der Glaukomtherapie rechtzeitig erfolgen kann.

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Non-Kontakt-Pachymetrie

Eine Messung der Hornhautdicke erfolgt bei Glaukomverdacht und bei Glaukomerkrankung. Bei Abweichungen von der durchschnittlichen Hornhautdicke ergibt sich hieraus ein Korrektionswert der bei der Messung und Einschätzung des Augeninnendruckes berücksichtigt werden muss.

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Hornhauttopografie (Orbscan)

Bei der Hornhauttopografie wird die Hornhautoberfläche ähnlich einem Höhenrelief dargestellt. Es ist damit eine exakte Ausmessung einer Hornhautverkrümmung/Astigmatismus oder einer Hornhautschwäche in Form eines Keratokonus möglich. Vor jedem refraktiv-chirurgischem Eingriff (Sehen ohne Brille) ist diese Untersuchung unerlässlich.

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Endothelzellmikroskopie der Hornhaut

Die Hornhaut besteht aus 5 Schichten. Die Endothelzellen sind für die Klarheit der Hornhaut und damit für ein klares Sehen verantwortlich. Mit der Endothelzellmikroskopie wird die innerste Zellschicht, das Endothel mittels eines computer unterstützten Mikroskop beurteilt. Diese Beurteilung ist insbesondere vor und nach refraktiv-chirurgischen Eingriffen wichtig, um die Vitalität der Endothelzellen zu beurteilen und das eventuelle Risiko einer Hornhauttrübung durch eine Augenoperation einschätzen zu können.

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Fast alle Untersuchungen werden in sehr kurzer Zeit und schmerzfrei durchgeführt. Sie beruhen meist auf eine berührungsfreie Methode und ermöglichen eine relativ stressfreie Untersuchung für den Patienten, die Ausschaltung einer Infektionsübertragung von Patient zu Patient, bedienerunabhängige Messergebnisse und präzise Verlaufskontrollen.